Über mich

Aller Anfang ist schwer! Der Weg hierher war nicht immer einfach für mich. Aber ich würde um keinen Preis der Welt etwas ändern wollen. Meine Erfahrungen haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin - und ich habe aus meinen Fehlern gelernt. Davon können meine Kunden heute profitieren.

Bereits im Kindesalter hatten es mir die Hunde angetan...
So stiefelte ich jedem "Wauwau" hinterher und überschüttete ihn mit meiner Zuneigung. Selbst mein Plastiklöffel, mit dem meine Eltern mir meinen Brei fütterten, musste dran glauben - weil ich dem Hund von Freunden damit sein "Bappi" verabreichte. 
Da wir nie einen eigenen Hund hatten, wurden somit die Vierbeiner im Bekanntenkreis zu meinen "Opfern".

Viele Jahrer später kam dann - gemeinsam mit meinem Lebensgefährten - Charly. Der liebenswerte Labrador-Mischling hatte mein Herz im Sturm erobert. 
Charly war - nicht zuletzt durch die tolle Erziehungsarbeit meines Freundes - ein wahrer Traumhund, den man überallhin mitnehmen konnte und der daher im Umkreis gern gesehen und weithin bekannt war.
Im August 2017 stand uns dann der Albtraum eines jeden Hundehalters bevor: Wir mussten Charly schweren Herzens im Alter von 13 Jahren gehen lassen. Er bekam einen Ehrenplatz mitten im Grünen bei uns daheim und wird für immer unvergessen bleiben - danke, lieber Charly, für all die wundervollen Momente, die du uns beschert hast.

Nach diesem schmerzvollen Einschnitt waren wir uns vorerst einig, uns keinen Hund mehr anzuschaffen. Doch ziemlich genau ein Jahr später war der Wunsch nach einem vierbeinigen Gefährten wieder allgegenwärtig. Ich konnte es irgendwann nicht mehr verdrängen: Es musste wieder ein Hund ins Haus!
Und wie es der Zufall (oder das Schicksal ?) so will, sah ich beim nächsten Einkauf diese Anzeige an der Pinnwand: Labrador-Mischlingswelpen suchen ein gutes Zuhause...
Lange Rede, kurzer Sinn - wir hatten einen neuen Mitbewohner: Barney. 
Barney war - wie jeder Welpe - wahnsinnig süß. Aber bald wurde mir klar, dass ich mir da ein ganzes Stück Arbeit nach Hause geholt hatte. 
Vom einfach zu händelnden Charly völlig verwöhnt, war ich von den Anforderungen der Welpenerziehung völlig überfordert. Mir wurde erst zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass eben jeder Hund anders ist und es jede Menge Arbeit und Geduld erfordert, so ein Hundebaby großzuziehen.

In meiner Verzweiflung (und Unwissenheit) befolgte ich sämtliche Ratschläge und Trainingstipps, die ich kriegen konnte - (vorerst) ohne diese zu hinterfragen.
Relativ schnell kam aber dann die Erkenntnis, worum es eigentlich wirklich ging: Mein Hund wusste einfach nicht, was ich von ihm will - und hatte folglich auch gar keine Chance, es mir recht zu machen..
Ich konnte mich allerdings mit diversen Methoden, die ich inzwischen "gelernt" hatte, nicht anfreunden. Mein Wunsch war es, dass mein Hund und ich ein Team werden - und dass wir uns gegenseitig vertrauen können. Und dafür wollte ich einen anderen Weg gehen. Ohne Bestrafungen, Unterwerfungs-Methoden, militärischem Gebrülle und ähnlichen "altbewährten" Praktiken. 

Also beschloss ich 2020 kurzerhand, selbst eine Ausbildung zur Tierschutzqualifizierten Hundetrainerin anzugehen. Ich durfte in diesen zwei Jahren so viel lernen - und plötzlich funktionierte es auch mit Barney! Ich war so froh, endlich verstanden zu haben, worum es geht, und entschied mich daher, diesen Schatz zu teilen - mit allen, die ebenfalls mit ihren Hunden als Team durch´s Leben gehen möchten, nicht nur als Befehlshaber.